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Wir unterstützen:
· Alle Kräfte im Betrieb, die sich für gerechte und menschliche Bedingungen einsetzen. · Alle, die an einem offenen, ehrlichen Betriebsklima interessiert sind. · Alle, die sich für Benachteiligte einsetzen.
Was wir bieten:
· Hilfen bei betrieblichen Schwierigkeiten · Beratung bei Konflikten und insbesondere bei Mobbing · Unterstützung von Betriebsräten und Personalräten · Teilnahme an Betriebsrats/Personalratssitzungen und Betriebsrats/Personalratsversammlungen · Die Vermittlung der hervorragenden Kath. Soziallehre und Sozialethik (Siehe Anlage 1)
Wofür wir kämpfen:
· Dafür, dass jeder Mensch eine göttliche Würde hat – als Arbeitender oder als Arbeitsloser · Dafür, dass Arbeit immer vor Kapital stehen muss · Dafür, dass Gerechtigkeit und Solidarität keine „Fremdwörter“ sind
Mit wem wir zusammenarbeiten:
· Mit Fachleuten aus Gewerkschaften, Sozialverbänden und Kirchen · Mit der KAB, Kath. Arbeitnehmer-Bewegung · Je nach der Lage der Dinge - mit Politik, Medien und Wirtschaft
Kontaktadresse:
Andreas Kohl, Betriebsseelsorger Waisenhausstr.1, 82362 Weilheim Tel. (0881) 94 91- 3 Fax (0881) 94 91- 8 |
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Schmankerl zum Genießen
...aus der katholischen Soziallehre
Redemptor Hominis, P. Johannes Paul II 04.03.1979
"Der
Mensch ist ein Geheimnis, an dem jeder einzelne der 6 Milliarden teilhat, die
auf unserem Planeten leben, vom ersten Moment
an, da er unter dem Herzen der Mutter empfangen wurde ... Denn der
Mensch - und zwar jeder Mensch ohne jede Ausnahme - ist von Christus erlöst worden." "Dieses tiefe Staunen über den Wert und die Würde des Menschen nennt sich Evangelium, Frohe Botschaft."
"Die Kirche kümmert sich um den Menschen in seiner individuellen, unwiederholbaren Wirklichkeit, in der unzerstörbar das Bild und Gleichnis Gottes enthalten ist."
"Der Mensch ist der erste und grundlegende Weg der Kirche."
"Die Kirche muss sich immer wieder neu die "Situation" des Menschen bewusst machen. Sie muss alles kennen, was diesem Prozess (der humanen Gestaltung des Lebens) entgegensteht." "Die "Königswürde" des Menschen besagt, die "Herrschaft" des Menschen über die sichtbaren Dinge, den Vorrang der Ethik vor der Technik, den Vorrang der Person über die Dinge, die Überordnung des Geistes über die Materie." "Die missionarische Verhaltensweise beginnt immer mit einem Gefühl der Hochachtung vor dem, was "in jedem Menschen ist", vor dem, was er selbst im Innersten seines Wesens schon erarbeitet hat. Die Mission ist niemals Zerstörung, sondern Aufnahme vorhandener Werte und Neuaufbau."
Laborem Exercens, Papst Johannes Paul II 14.09.1981 5 "Die Grundlage "zur Bewertung menschlicher Arbeit (ist) nicht in erster Linie die Art der geleisteten Arbeit ist, sondern die Tatsache, dass der, der sie verrichtet Person ist... So ist doch in erster Linie die Arbeit für den Menschen da und nicht der Mensch für die Arbeit."
8 "Will man die soziale Gerechtigkeit...verwirklichen, bedarf es immer neuer Bewegungen von Solidarität der Arbeitenden und mit den Arbeitenden. Diese Solidarität muss immer dort zur Stelle sein, wo es die soziale Herabwürdigung des Subjekts der Arbeit, die Ausbeutung der Arbeitnehmer ... erfordern."
9 "Die Arbeit ist ein Gut für den Menschen - für sein Menschsein - weil er durch die Arbeit nicht nur die Natur umwandelt und seinen Bedürfnissen anpasst, sondern auch sich selbst als Mensch verwirklicht, ja gewissermaßen `mehr Mensch` wird"
12 "So muss man vor allem ein Prinzip in Erinnerung rufen, das die Kirche immer gelehrt hat: das Prinzip des Vorranges der Arbeit gegenüber dem Kapital."
13 "Der Irrtum des Ökonomismus (ist), die menschliche Arbeit ausschliesslich nach ihrer wirtschaftlichen Zielsetzung zu betrachten."
19 "So wird gerade die gerechte Bezahlung zum Prüfstein für die Gerechtigkeit des gesamten sozio-ökonomischen Systems und für sein rechtes Funktionieren."
Sollicitudo Rei Socialis, P.Johannes Paul II 30.12.1987
41 "Verkündigung heißt auch Offenlegung der Übel und Ungerechtigkeiten".
42 "Die vorrangige Liebe für die Armen betrifft jeden Christen."
Centesimus Annus Papst Johannes Paul II 01.05.1991
5 "In der Tat, die Verkündigung und Verbreitung der Soziallehre gehört wesentlich zum Sendungsauftrag der Glaubensverkündung der Kirche und zur christlichen Botschaft..."
31 "Gott hat die Erde dem ganzen Menschengeschlecht geschenkt, ohne Jemanden auszuschliessen oder zu bevorzugen, auf dass sie alle seine Mitglieder ernähre. Hier liegt die Wurzel der universalen Bestimmung der Güter der Erde."
33 "Trotz der grossen Veränderungen ... ist das menschliche Defizit des Kapitalismus mit der daraus sich ergebenden Herrschaft der Dinge über die Menschen keineswegs überwunden."
35 "Hier tut sich ein grosses und fruchtbares Feld des Einsatzes und des Kampfes im Namen der Gerechtigkeit für die Gewerkschaften und für die anderen Organisationen der Arbeiter auf, die ihre Rechte verteidigen und ihre Subjektivität schützen."
35 "Der Gewinn ist ein Regulator des Unternehmens, aber nicht der einzige. Hinzukommen andere menschliche und moralische Faktoren, die auf lange Sicht gesehen zumindest ebenso entscheidend sind für das Leben des Unternehmens."
36 (Gegen den Konsumismus) "Es ist daher notwendig, sich um den Aufbau von Lebensweisen zu bemühen, in denen die Suche nach dem Wahren, Schönen und Guten und die Verbundenheit mit den Anderen für ein gemeinsames Wachstum jene Elemente sind, die die Entscheidungen für Konsum, Sparen und Investitionen bestimmen."
36 "Ich weise auch darauf hin, dass eine Entscheidung, lieber an diesem als an jenem Ort lieber in diesem und nicht in einem anderen Sektor zu investieren, immer auch eine moralische und kulturelle Entscheidung ist."
40 "Gewiss bieten die Marktmechanismen sichere Vorteile. Diese Mechanismen schliessen jedoch die Gefahr einer "Vergötzung" des Marktes ein, der die Existenz von Gütern ignoriert, die ihrer Natur nach weder blosse Waren sind noch sein können."
42 "Es besteht die Gefahr, dass sich eine radikale kapitalistische Ideologie breitmacht ... und ihre Lösung in einem blinden Glauben der freien Entfaltung der Marktkräfte überlässt."
52 "Das kann tiefgreifende Veränderungen der überlieferten Lebensstile mit sich bringen, um der Verschwendung der Ressourcen der Natur und der Menschen Einhalt zu Gebieten und so allen Völkern und Menschen der Erde zu ermöglichen, in ausreichendem Masse daran teilzuhaben."
62 "Auch im dritten Jahrtausend wird die Kirche treu den Weg des Menschen zu ihrem eigenen machen, im Bewusstsein, dass sie nicht allein unterwegs ist, sondern mit Christus, ihrem Herrn. Er hat den Weg des Menschen zu dem seinen gemacht und geht mit allen Menschen, auch wenn sie sich dessen nicht bewusst sind.
Zusammenstellung: Diözesanpräses Erwin Helmer
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